15. Febru­ar 2021

Wasserversorgung klimasicher gestalten -

 WEIBERN. Sau­be­res Was­ser ist unser kost­bars­tes Gut. Seit Jah­ren nimmt die Grund­was­ser­bil­dung ab und eine Trend­wen­de ist nicht in Sicht. Auch die Nitrat­wer­te im Was­ser stei­gen. „Der Dür­re­som­mer 2018 hat bei uns blei­ben­den Ein­druck hin­ter­las­sen und uns für das The­ma Was­ser sen­si­bi­li­siert“, sagt Petra Schnei­der. Damals sank der Grund­was­ser­spie­gel stark ab und es hät­te vie­le Wochen durch­reg­nen müs­sen um den Ver­lust aufzufangen.

Die Hit­ze sorg­te für eine Rekord­ni­veau des Was­ser­be­zugs. In Zei­ten des Kli­ma­wan­dels wird das The­ma immer bri­san­ter. Des­halb schau­te die Land­tags­kan­di­da­tin beim Was­ser­ver­sor­gungs­zweck­ver­band Mai­­feld-Eifel (WVZ) gemein­sam mit Karl Gun­dert, Orts­bür­ger­meis­ter von Wei­bern, hin­ter die Kulis­sen des kom­mu­na­len Eigen­be­triebs. 140 Orte und etwa 80.000 Ein­woh­ner wer­den von hier aus mit Trink­was­ser ver­sorgt. Werk­lei­ter Jür­gen Wag­ner und der Tech­ni­sche Lei­ter Ste­fan Fried­sam infor­mier­ten bei einem Rund­gang über die Her­aus­for­de­run­gen, auf die sich die Mit­ar­bei­ter immer wie­der neu ein­stel­len müssen.

Ins­ge­samt wer­den 4,2 Mil­lio­nen Kubik­me­ter über ein Rohr­lei­tungs­netz von fast 1300 Kilo­me­ter in die Haus­hal­te und Fir­men trans­por­tiert. Petra Schnei­der weiß um die Bedeu­tung fri­schen Trink­was­sers und nicht nur der hei­mi­sche Was­ser­hahn ist gemeint.

Unser Gewer­be und die Indus­trie sind abhän­gig von einer funk­tio­nie­ren­den und nach­hal­ti­gen Was­ser­ver­sor­gung“, sagt sie. Um dies zu gewähr­leis­ten, muss die Was­ser­ver­sor­gung in kom­mu­na­ler Hand bleiben.

Der WVZ Mai­­feld-Eifel sorgt für Ver­sor­gungs­sta­bi­li­tät vor der eige­nen Haus­tür und sichert Arbeits­plät­ze“, fügt die Land­tags­kan­di­da­tin hin­zu. Wich­tig ist, dass auch auf Lan­des­ebe­ne alles unter­nom­men