8. Mai 2017

Schallschutz zwischen Remagen und Koblenz?

War­um kei­ne Pla­nung für Schall­schutz zwi­schen Rema­gen und Koblenz ?

Schon seit Jah­ren setzt sich der „Bei­rat lei­se­res Mit­tel­rhein­tal“ für Gut­ach­ten ein, die Schall­schutz­pro­jek­te für die Anwoh­ner an der Bahn­li­nie im Rhein­tal planen.

Für den Bereich des obe­ren Mit­tel­rhein­tals ist das inzwi­schen gesche­hen. Die zuge­sag­ten Gut­ach­ten für das unte­re Mit­tel­rhein­tal, also auch die Betrof­fe­nen im Kreis Ahr­wei­ler oder  Ander­nach etc. soll dies nun nicht geschehen.

Aus die­sem Grund hat­te sich der Wahl­kreis­ab­ge­ord­net Gui­do Ernst CDU an die Lan­des­re­gie­rung gewandt und nach den Grün­den für die­sen Sin­nes­wan­del gefragt. Inzwi­schen hat er nun vom Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um, unter­schrie­ben von Staats­se­kre­tä­rin Danie­la Schmitt, eine Ant­wort erhal­ten, die in etwa gleich­lau­tend mit der Ant­wort ist, die Minis­ter Vol­ker Wis­sing in glei­cher Ange­le­gen­heit an sei­ne Kol­le­gin Ellen Demuth gesen­det hat.

Begrün­det wur­de dies näm­lich mit der Aus­sa­ge, Bund und DB AG sei­en zu wei­te­ren Gut­ach­ten und ent­spre­chen­den Pla­nun­gen inzwi­schen nicht mehr bereit. Es sol­le ohne­hin eine Neu­be­wer­tung des Sanie­rungs­er­geb­nis­ses auf­grund stren­ge­rer Grenz­wer­te mit anschlie­ßen­der Nach­sa­nie­rung bereits sanier­ter Stre­cken auf Kos­ten des Bun­des erfol­gen und für eine Aus­wei­tung der Gut­ach­ten sei­en kei­ne Mit­tel bereit­ge­stellt. Die Lan­des­re­gie­rung wer­de sich aber dafür ein­set­zen, dass wei­te­re Lärm­schutz­maß­nah­men an hoch­be­las­te­ten Bahn­stre­cken ein­schließ­lich des unte­ren Mit­tel­rhein­tals umge­setzt würden.

Dies ist Gui­do Ernst erheb­lich zu wenig. Er möch­te wis­sen, wie­so zwei Orte nörd­lich von Koblenz, Wei­ß­en­thurm und Leu­tes­dorf, berück­sich­tigt wur­den, das übri­ge Gebiet aber nicht und was die Lan­des­re­gie­rung kon­kret für die betrof­fe­nen Berei­che, z.B. im Kreis Ah