23. Okto­ber 2017

CDU-Abgeordnete fragen nach ärztlicher Versorgung auf dem Land

Par­al­lel zu den Bemü­hun­gen der LAG Rhein-Eifel fragt die CDU im Land­tag Rhein­land Pfalz in einer gro­ßen Anfra­ge nach dem Stand der Ent­wick­lung und den Maß­nah­men, die die Lan­des­re­gie­rung hier­zu ver­an­lasst hat.

Schon im letz­ten Jahr hat­ten die bei­den Abge­ord­ne­ten aus dem Ahr­kreis Gui­do Ernst und Horst Gies hier­zu eine klei­ne Anfra­ge an die Lan­des­re­gie­rung gerich­tet. In der dama­li­gen Ant­wort wur­de das Pro­blem zwar als gege­ben, aber noch nicht so schwer­wie­gend ein­ge­stuft. Es wur­de aber deut­lich, dass vie­le Ärz­tin­nen und Ärz­te der Alters­gren­ze näher rücken und sich bemü­hen, Nach­fol­ge­rin­nen oder Nach­fol­ger zu fin­den, was sich als schwie­rig herausstellt.

Auch in den länd­li­chen Regio­nen des Krei­ses Ahr­wei­ler zeigt sich, dass jün­ge­re Medi­zi­ne­rin­nen und Medi­zi­ner moder­ne Arbeits­plät­ze, auch mit Teil­zeit­ar­beit oder im Team anstreben.

Hier­bei wird die hohe Arbeits­be­las­tung von Land­ärz­ten und die im Gegen­satz zu Fach­ärz­ten zum Teil unter­durch­schnitt­li­che Ver­dienst­mög­lich­keit angeführt.

Immer mehr jün­ge­re Ärz­tin­nen und Ärz­te scheu­en dane­ben die sofor­ti­ge Selb­stän­dig­keit mit der hohen Eigen­ver­ant­wor­tung auch in betriebs­wirt­schaft­li­cher Hinsicht.

Beklagt wer­den die pro­ble­ma­ti­sche Bud­ge­tie­rung der Kos­ten, die ein Kas­sen­pa­ti­ent bei einer Land­arzt­pra­xis ver­ur­sa­chen darf und die man­geln­de Ver­sor­gung mit Fach­ärz­ten in länd­li­chen Regionen.

Schließ­lich wird auf die räum­li­che Fest­le­gung, die häu­fig feh­len­de Infra­struk­tur und die man­geln­de Bereit­schaft der Ehe­part­ner auf das Land zu zie­hen von den jun­gen Ärz­tin­nen und Ärz­ten hingewiesen.

Die CDU-Lan­d­­tags­­­frak­­ti­on hat nun in einem detail­lier­ten Fra­gen­ka­ta­log mit 25 Fra­gen die Lan­des­re­gie­rung auf­g