18. März 2018

Traditionelle Ortsbegehung der CDU nimmt Anregungen der Bürger auf

Über­re­gio­na­ler Schwer­last­ver­kehr auf der B9 in der Quel­len­stadt für Anlie­ger nicht mehr hinnehmbar — 

Grund genug, das The­ma zu einem der Schwer­punk­te der tra­di­tio­nel­len Orts­be­ge­hung zu machen.

Stadt­bür­ger­meis­te­rin Gabrie­le Her­­mann-Lersch: „Bei mir kom­men mehr und mehr Beschwer­den von B9 Anwoh­nern an, die vor allem die Zunah­me des nächt­li­chen LKW-Ver­­­kehrs beklagen“.

Seit Jah­ren steigt die Ver­kehrs­be­las­tung und man hat den Ein­druck, dass das Durch­fahrts­ver­bot für den über­re­gio­na­len Schwer­last­ver­kehr allen­falls noch Emp­feh­lungs­cha­rak­ter ent­fal­tet. Nicht nur bei Staus auf der par­al­lel ver­lau­fen­den A61 geht auf der B9 auf­grund des Aus­weich­ver­kehrs nichts mehr. Seit län­ge­rem ist zu beob­ach­ten, dass  LKW zuneh­mend nachts die B9 als kür­ze­re und preis­wer­te, weil noch immer maut­freie, Alter­na­ti­ve zur A61 nut­zen. Der Schwer­last­ver­kehr stellt neben der Gefähr­dung und der Lärm­be­las­tung auch eine erheb­li­che Umwelt­be­las­tung dar, so Ver­bands­bür­ger­meis­ter Bernd Wei­den­bach mit Blick auf die Ergeb­nis­se der Luft- und Schad­stoff­mes­sun­gen. Die über einen Zeit­raum von einem Jahr durch­ge­führ­ten Mes­sun­gen wei­sen erheb­li­che Über­schrei­tun­gen der Schad­stoff­grenz­wer­te aus.

Auch die auf Betrei­ben des Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Gui­do Ernst im Sep­tem­ber letz­ten Jah­res durch­ge­führ­te Ver­kehrs­zäh­lung bestä­tig­te die erheb­li­che Belas­tung der Orts­durch­fahrt durch Schwerlastverkehr.

In den Rei­hen der CDU ist man sich einig, dass die­