18. August 2018

CDU Bad Breisig informiert sich über den Zustand des Breisiger Waldes

Kli­ma­wan­del bringt nach­hal­ti­ge Ver­än­de­run­gen mit sich — inter­es­san­te Ein­bli­cke in die Forstwirtschaft -

Man­dats­trä­ger der CDU um den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Gui­do Ernst, den Ver­bands­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Bernd Wei­den­bach und die Stadt­bür­ger­meis­te­rin Gabrie­le Her­­mann-Lersch infor­mier­ten sich bei einer Wald­be­ge­hung mit Förs­ter Bernd Hoff­man über den Zustand des belieb­ten Brei­si­ger Naherholungsgebietes.

Der Wald auf der Mönchs­hei­de wur­de in den ver­gan­ge­nen Jah­ren sehr stark von ver­schie­de­nen Fak­to­ren wie Wit­te­rung, Rüs­sel­kä­fer und Wild­schä­den beein­träch­tigt, denen im letz­ten Jahr 2400 Fest­me­ter und in die­sem Jahr bereits 600 Fest­me­ter zum Opfer fie­len.  Die ent­stan­de­nen Frei­flä­chen wur­den mit Dou­gla­sie, Berg­ahorn, Rot­ei­che und Ess­kas­ta­nie wie­der auf­ge­fors­tet, so Förs­ter Hoffmann.

Die­se Ereig­nis­se zei­gen, dass der der­zei­ti­ge Zustand auf der Mönchs­hei­de ein Spie­gel­bild des Kli­ma­wan­dels ist, wel­cher das Wald­bild nach­hal­tig ver­än­dert, ist Hoff­mann überzeugt.

Als Bei­trag zur zukunfts- und sta­bi­li­sie­rungs­ori­en­tier­ten Forst­wirt­schaft wur­den in die­sem Früh­jahr 10.000 Weiß­tan­nen und 2.000 Rot­bu­chen im „Vor­an­bau“, d.h. unter bestehen­de Baum­be­stän­de, gepflanzt. Die Weiß­tan­ne bil­det im Gegen­satz zur Fich­te eine Pfahl­wur­zel und ist daher sehr sturm­si­cher. Auch wird sie nicht von Schäd­lin­gen wie dem Bor­ken­kä­fer heim­ge­sucht und kann als Schat­ten­baum­art bis zu 100 Jah­re unter der Beschat­tung älte­rer Baum­ar­ten ste­hen. Nach Frei­stel­lung wächst sie rasend schnell.

Das Bestre­ben der F