28. Febru­ar 2019

Breite Akzeptanz für CDU Vorschlag zum Gewerbegebiet in Waldorf -

­­­­Die Fra­ge, ob es kei­ne Alter­na­ti­ven zu dem vom Gemein­de­rat beschlos­se­nen Gewer­be­ge­biet am „Fran­ke­ner Weg“ gibt, sorg­te für rege Dis­kus­sio­nen anläss­lich des Bür­ger­ge­sprächs im gut besuch­ten „Wal­dor­fer Hof“. CDU-Gemein­­de­­rats­­mi­t­­glied Micha­el Schmitz bedau­er­te die Abwe­sen­heit der FWG, der größ­ten Frak­ti­on im Gemeinderat.

Der Vor­schlag, ein inter­kom­mu­na­les Gewer­be­ge­biet „Auf dem Scheid“ anzu­sie­deln, wel­ches weit abseits des Ortes und nicht sicht­bar für die Ein­woh­ner das idea­le Are­al dar­stellt und auch von Sei­ten der CDU brei­te Unter­stüt­zung fän­de, lässt sich lei­der auf­grund von falsch gestell­ten Wei­chen der FWG sowie dem Wider­stand der Natur­schutz­freun­de nur sehr schwer umset­zen. Hier ist eine ver­kehrs­tech­ni­sche Anbin­dung zur A61 sehr ein­fach zu rea­li­sie­ren. Zudem wür­de das Gebiet den Ort nicht beeinträchtigen.

Auch für die CDU ist die Natur ein hohes Gut, betont Jörg Girol­stein, CDU VG-Rats­­mi­t­­glied. Durch das Gewer­be­ge­biet „Auf dem Scheid“ der Gemein­de Nie­der­zis­sen und dem Bau der A61 sind Ein­schnit­te in die Natur dort bereits erfolgt.

Der Vor­schlag der Wäh­ler­grup­pe Seul, Gewer­be­flä­chen an der Sankt Rema­clus­ka­pel­le zu eta­blie­ren, lehnt die CDU Wal­dorf ab. Das Gebiet ist von den Süd­­hang-Wohn­la­­gen Wal­dorfs sowie mar­kan­ten Aus­sichts­punk­ten der Wan­der­we­ge deut­lich ein­seh­bar. Dar­über hin­aus schei­nen die Erschlie­ßungs­kos­ten (Strom, Was­ser, Abwas­ser) nicht über­schau­bar. Letzt­end­lich wür­de das Are­al rund um die schüt­zens­wer­te Kapel­le verschandelt.

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