28. Juni 2019

Ellen Demuth besucht Frauenberatungsstelle des Frauenhauses Ahrweiler in Bad Breisig -

Die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ellen Demuth hat­te vor Kur­zem Gele­gen­heit, sich ein Bild von der Arbeit der Frau­en­be­ra­tungs­stel­le in Bad Brei­sig zu machen. Beglei­tet wur­de sie bei die­sem Besuch von ihrem Kol­le­gen Gui­do Ernst. Bea­trix Böhm, eine haupt­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin der Bera­tungs­stel­le, sowie Ver­tre­te­rin­nen des Trä­ger­ver­ei­nes des Frau­en­hau­ses „Frau­en für Frau­en e.V.“, Bea­te Deres und Petra Haag, gaben sehr enga­giert und aus­führ­lich Aus­kunft über ihre Arbeit.

Ellen Demuth und Gui­do Ernst sind besorgt: „Im nörd­li­chen Rhein­­land-Pfalz und in der Eifel haben von elf Städ­ten und Krei­sen nur drei ein Frau­en­haus. Dem­nach feh­len allein in die­sem Lan­des­teil acht Frauenhäuser.

Die gro­ßen Pro­ble­me der bestehen­den Frau­en­häu­ser lie­gen in der Finan­zie­rung und  Per­so­nal­aus­stat­tung. Die Kos­ten für das Frau­en­haus und die Bera­tungs­stel­le lagen im Jahr 2018 bei über 260.000 Euro. Davon muss­te der Trä­ger­ver­ein über 50.000 Euro selbst erwirt­schaf­ten. Ellen Demuth stellt fest: „Der Schutz von Frau­en und Kin­dern ist eine öffent­li­che Auf­ga­be, also soll­ten alle Kos­ten auch von öffent­li­cher Sei­te über­nom­men wer­den. Hier muss das Land Rhein­­land-Pfalz end­lich han­deln. Seit Jahr­zehn­ten über­neh­men die Trä­ger eigent­lich staat­li­che Auf­ga­ben, damit der Betrieb eines Frau­en­hau­ses mög­lich bleibt. Da kann es nicht ver­wun­dern, dass die Suche nach neu­en Trä­gern so schwie­rig ist.“

Demuth berich­tet wei­ter: „Nach den Stan­dards des Pari­tä­ti­schen Wohl­fahrts­ver­ban­des fehlt schon jetzt in den bestehen­den rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Frau­en­häu­sern Fach­per­so­nal. Die Finan­zi