1. Dezem­ber 2019

Schluss mit „Geisterbussen“ in Bad Breisig -

CDU lud zur Ken­nen­lern­fahrt durch die Quel­len­stadt ein

Da staun­te der Fah­rer der Linie 800 nicht schlecht, als er sich ca. 20 War­ten­den an der Hal­te­stel­le Fran­ken­bach­stra­ße in Ober­brei­sig gegen­über sah. Der unge­wöhn­li­che Ansturm war der Ein­la­dung der CDU Bad Brei­sig zu einer Ken­nen­lern­fahrt mit dem Regio­Bus der Linie 800 geschul­det. Die Idee war auf der letz­ten Vor­stands­sit­zung gebo­ren wor­den, da die Akzep­tanz des ÖPNV-Ange­­bots als durch­aus aus­bau­fä­hig bezeich­net wer­den kann. Oft sind die Bus­se schein­bar aus­schließ­lich mit dem Fah­rer besetzt und der Begriff der „Geis­ter­bus­se“ macht in der Quel­len­stadt die Runde.

Der Kreis Ahr­wei­ler bie­tet mitt­ler­wei­le einen öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr an, der z.B. in Bad Brei­sig unter der Woche einen stünd­lich ver­keh­ren­den Bus­ver­kehr von 06:00 Uhr bis 22.00 Uhr anbie­tet, am Wochen­en­de in einem zwei­stün­di­gen Rhyth­mus. Der Kreis finan­ziert den ÖPNV mit jähr­lich 5 Mil­lio­nen Euro. „Es ist nicht ein­fach hin­zu­neh­men, dass die­ses Ange­bot so wenig genutzt wird,“ lässt sich der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Gui­do Ernst zitieren.

Bea­te Deres, Frak­ti­ons­spre­che­rin der CDU im Stadt­rat ergänzt: „Das Bus­an­ge­bot könn­te den ein oder ande­ren dazu ver­an­las­sen, vom Auto auf den öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr umzu­stei­gen. Es muss jetzt dar­um gehen, der brei­ten Öffent­lich­keit das Ange­bot bekannt zu machen.“

Die CDU-Dele­­ga­­ti­on und die mit­rei­sen­den Quel­len­städ­ter zeig­ten sich von der kom­for­ta­blen Ein­rich­tung des Regio­Bus­ses beein­druckt. Jede Hal­te­stel­le wird auf einem Dis­play ange­zeigt und über Laut­spre­cher ange­kün­digt. Nach Aus­kunft des Bus­fah­rers kön­nen bis zu zwei Fahr­rä­der mit­ge­nom­men wer­den. Es fehlt auch nicht an einem behin­der­ten­ge­rech­ten Zugang für Roll­stuhl­fah­rer. Die „Test­fah­rer“ waren sich nach der Rück­kehr dar