Horst Gies MdL und Gui­do Ernst MdL:

Mar­ke­ting-Maschi­ne­rie für RLP-Tou­ris­mus jetzt hoch­fah­ren

Tou­ris­mus und Gas­tro­no­mie sind wäh­rend der ver­gan­ge­nen Coro­na Wochen durch ein tie­fes Tal gegan­gen, ab nächs­te Woche erfolgt der Auf­stieg, aber über den Berg ist die Bran­che noch nicht“, erklärt der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der CDU-Land­tags­frak­ti­on und Obmann für die Enquete ‚Tou­ris­mus‘, Alex­an­der Licht, heu­te in Mainz. Dem schlie­ßen sich sei­ne Land­tags­kol­le­gen Gui­do Ernst und Horst Gies an. Die CDU- Frak­ti­on habe sich inten­siv mit betrof­fe­nen Gast­wirt­eIn­nen, Beher­ber­gungs­be­trie­ben, tou­ris­ti­schen Ein­rich­tun­gen und Ver­bän­den aus­ge­tauscht und in der letz­ten April­wo­che ein Öff­nungs­kon­zept vor­ge­legt, dem die Lan­des­re­gie­rung in ihrer Ent­schei­dung nahe­kommt. Es ist wich­tig wie­der eine Per­spek­ti­ve zu bie­ten. Es wird aber wei­te­re Direkt­hil­fen für die tou­ris­ti­sche Bran­che geben müs­sen und nicht nach den Insol­ven­zen, son­dern bevor es dazu kommt. Die Tou­ris­mus­stra­te­gie 2025 der Lan­des­re­gie­rung muss sich jetzt einer Stra­te­gie 2020/21 unter­ord­nen. Dazu gehört bzw. eine Auf­sto­ckung des Wer­be­bud­get der Rhein­land-Pfalz-Tou­ris­tik.

Die vie­len Gesprä­che haben gezeigt, dass das Gas­tro­no­mie-Gewer­be unse­ren Über­le­gun­gen für ein höhe­res Bud­get für das Tou­ris­mus-Mar­ke­ting in Rhein­land-Pfalz offen gegen­über­steht. In vie­len Nach­rich­ten ist die­ser Tage zu hören, dass vie­le Men­schen ihren Som­mer-Urlaub nun in Deutsch­land pla­nen. Coro­na hat einen enor­men Wett­be­werb der Regio­nen los­ge­tre­ten – län­der­über­grei­fend. Rhein­land-Pfalz hat eine gute Grund­la­ge und ist bereits ein belieb­tes Rei­se­ziel. Wenn wir aber jetzt das Mar­ke­ting noch bes­ser aus­rich­ten, kön­nen wir im Som­mer mehr Tou­ris­ten ins Land locken. Wich­tig ist, dass die unter­schied­li­chen Regio­nen in Rhein­land-Pfalz hier Hand in Hand arbei­ten.“

Die Abge­ord­ne­ten regen einen wei­te­ren Punkt an: „Wir müs­sen drin­gend über büro­kra­ti­sche Erleich­te­run­gen bei der Sai­son­ar­beit und bei Betriebs­über­nah­men nach­den­ken. Poli­tik darf das Leben der Gas­tro­no­men jetzt nicht noch schwie­ri­ger machen, als es so schon ist. Wir müs­sen den gas­tro­no­mi­schen Betrie­ben unter die Arme grei­fen und Unter­stüt­zung und Erleich­te­rung ermög­li­chen, wo es nur geht.“