14. Dezem­ber 2020

Landtagsabgeordnete Guido Ernst und Horst Gies empört über Aussagen von Bildungsministerin Hubig -

Wie die Pres­se berich­te­te füh­len sich  Exper­ten durch eine Pres­se­er­klä­rung  von Frau Hubig falsch wie­der­ge­ge­ben und miss­braucht und wider­spre­chen ihrer Dar­stel­lung. Nach einer Exper­ten­run­de mit Bil­dungs­mi­nis­te­rin Hubig zum Infek­ti­ons­ri­si­ko in Schu­len haben ver­schie­de­ne betei­lig­te Wis­sen­schaft­ler schar­fe Kri­tik an der im Anschluss an die Kon­fe­renz vom Hubig-Minis­­te­­ri­um ver­schick­ten Pres­se­mit­tei­lung geübt.  Meh­re­re Exper­ten wider­spre­chen deut­lich dem Ver­such  sie als Kron­zeu­gen für die per­sön­li­che Hal­tung der Minis­te­rin in Sachen Infek­ti­ons­ri­si­ko in Schu­len und der Ableh­nung von prä­ven­ti­vem und fakul­ta­ti­vem Wech­sel­un­ter­richt zu vereinnahmen.

 Dazu erklärt der Vor­sit­zen­de des bil­dungs­po­li­ti­schen Aus­schus­ses im Land­tag Gui­do Ernst: „Wenn Frau Hubig das Infek­ti­ons­ri­si­ko an Schu­len klein­re­det und sich dage­gen sperrt, Wech­sel­un­ter­richt in Anbe­tracht der lan­des­weit hohen Inzi­den­zen dort zuzu­las­sen, wo er gewollt und umsetz­bar ist, ist das eigent­lich schon schlimm genug. Dass sie aber nun auch noch nam­haf­te Exper­ten miss­braucht und deren Stel­lung­nah­me falsch wie­der­gibt, um ihre eige­ne höchst pro­ble­ma­ti­sche Hal­tung zu unter­mau­ern, ist skan­da­lös gegen­über der Wis­sen­schaft und unver­ant­wort­lich gegen­über Schü­­ler- und Leh­rer­schaft. Die­ses Ver­hal­ten von Frau Hubig beför­dert die Sor­ge einer vor­han­de­nen Gesund­heits­ge­fähr­dung aller am Schul­le­ben Beteiligten.

 Wie sehr Wor­te und Taten bei Frau Hubig