1. März 2021

Innovative Versorgungslösung im ländlichen Raum -

WASSENACH.

In länd­li­chen Regio­nen hat sich das Gesicht des Ein­zel­han­dels gewan­delt. Frü­her gab
es noch den „Tan­te Emma“-Laden und den Bäcker um die Ecke. Heu­te ist das Angebot
ein­ge­schränkt und die Ein­woh­ner auf dem Land müs­sen zum Super­markt in die nächs­te Stadt. Den
Ein­kauf mit der Arbeit und/oder Kin­der­be­treu­ung in Ein­klang zu brin­gen, ist oft her­aus­for­dernd und
zeitintensiv.

Nach einer Idee des Orts­bür­ger­meis­ters Man­fred Satt­ler wur­de die­ses Pro­blem in
Was­se­nach erfolg­reich gelöst. Dort ist eine so genann­te „Digi­ta­le Abhol­sta­ti­on“ ent­stan­den. Die
Funk­ti­ons­wei­se ist prak­tisch: Kun­den bestel­len ihre gewünsch­ten Waren online oder telefonisch
vor. Danach legen die Anbie­ter das gewünsch­te Pro­dukt in das reser­vier­te Fach der Abholstation.
Der Kun­de wird per SMS infor­miert, dass das Pro­dukt abge­holt und bezahlt wer­den kann.

Petra Schnei­der, CDU-Lan­d­­tags­­­kan­­di­­da­­tin im Wahl­kreis 13, ist von die­sem Pro­jekt begeis­tert. „Die
Sta­ti­on eine inno­va­ti­ve Opti­on für einen zukunfts­fä­hi­gen Ein­zel­han­del im länd­li­chen Bereich“, sagt
die Brohl­ta­le­rin. Gera­de die Viel­falt über­zeugt sie: Dank (tief)gekühlten Fächern kön­nen auch
Piz­za, Eis und sogar Medi­ka­men­te gela­gert wer­den. Ein wei­te­rer Vor­teil ist, dass die Abholstation
rund um die Uhr und an Sonn- und Fei­er­ta­gen „geöff­net“ hat. Das Pro­jekt von Man­fred Satt­ler gibt
es in die­ser Form bis­her nur ein ein­zi­ges Mal.

„Digi­ta­li­sie­rung hört eben nicht im Büro, in der Schu­le oder zu Hau­se auf“, sagt Schnei­der. „In
Was­se­nach wur­de erfolg­reich über den digi­ta­len Tel­ler­rand hin­weg gedacht.“ Der länd­li­che Raum
kann nur lebens­wert blei­ben, wenn die Lebens­be­din­gun­gen stim­men. Dazu gehört auch ein
funk­tio­nie­re