10. Mai 2021

Stark machen für die Römer-Thermen -

BAD BREISIG. Dass die Römer-Ther­­men in Bad Brei­sig rote Zah­len schrei­ben, ist kein Geheim­nis. Ohne eine jähr­li­che Bezu­schus­sung wäre der Betrieb nicht mög­lich. Die drin­gend benö­tig­te Gene­ral­sa­nie­rung wur­de mehr­fach ver­scho­ben. Die Schlie­ßung durch die Coro­­na-Pan­­de­­mie hat die Lage zusätz­lich ver­schärft. Petra Schnei­der, künf­ti­ge Land­tags­ab­ge­ord­ne­te für den Wahl­kreis 13, weist auf die beson­de­re Bedeu­tung der Ther­me für den Stand­ort Bad Brei­sig hin.

Mit den Römer-Ther­­men und dem Ther­mal­was­ser haben wir ein beson­de­res Allein­stel­lungs­merk­mal“, weiß die CDU-Poli­­ti­­ke­­rin. Über die Vor­zü­ge der Ther­me tausch­te sich Schnei­der nun im Gespräch mit Bernd Schmitz, Geschäfts­füh­rer der Römer-Ther­­men und Mar­cel Cas­pers, Bür­ger­meis­ter der VG Bad Brei­sig aus. Die Ther­me ist ein wich­ti­ger tou­ris­ti­scher Dreh- und Angel­punkt. Die Besu­cher der Bad Brei­si­ger Heil­quel­le kom­men von weit her, ins­be­son­de­re aus Nordrhein-Westfalen.

Gera­de beim Frem­den­ver­kehr soll Bad Brei­sig in Zukunft punk­ten. „Wir müs­sen dar­an arbei­ten, dass wir uns tou­ris­tisch nicht abhän­gen las­sen“, sagt Schnei­der. Der Anschluss gelingt nur mit einer attrak­ti­ven Ther­me. Dazu soll sie in Zukunft Schritt für Schritt zu einem Zen­trum der Gesund­heits­fö­de­rung und der sozia­len Inte­gra­ti­on aus­ge­baut wer­den. Um das neue Kon­zept erfolg­reich umzu­set­zen, möch­te sich Schnei­der des­halb für eine För­de­rung durch das Land einsetzen.

Vie­le Ver­an­stal­tun­gen wie das Brun­nen­fest leben von dem Sta­tus als Kur- und Heil­bad und der Bei­na­me „Quel­len­stadt“ schafft Iden­ti­tät. Kin­der haben die Mög­lich­keit, wohn­ort­nah Schwim­men zu ler­nen. Außer­dem sichert die Ther­me Arbeits­plät­ze. Die Römer-Ther­­men für die Besu­cher anspre­chend zu hal­ten, ist für Schnei­der eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit. Denn Schnei